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Die Macht der Bilder

Fast jeder kann sich heute vorstellen, wie ein Atom aussieht oder eine sehr ferne Galaxie. Jeder hat ein Bild von sich selbst im Kopf. Der Spiegel zeigt es ihm ja - oder digitale Fotos und Videokameras. Die Fluten von Bildern bestimmen unsere Vorstellungen von der Welt. Aber wie verlässlich sind sie?
Unzählige optische Täuschungen lassen uns erkennen, dass wir nur sehen, was unser Gehirn uns sehen lässt.
Bei unserem Training spielt deshalb die Videokamera nur eine Rolle als nützliches Instrument, wenn Arbeitsergebnisse überprüft werden sollen.
Das wichtigste ist nämlich die spontane, lebendige Interaktion, das Erleben von Gefühlen im Umgang miteinander, das Erkennen von Wirkungen nonverbaler Kommunikation. Sie wird bisweilen etwas grob als "Körpersprache" bezeichnet, und es gilt als chic, übereinandergeschlagene Beine, Stirnfalten oder verschränkte Arme als "Ausdruck" von Gefühlen interpretieren zu können.
Wenn es so einfach wäre...
Unser Ziel ist gerade, den schnellen Interpretationen zu entkommen. Statt Klischees und Schubladen für die Zuordnung von Verhaltensweisen und Charakteren einzubleuen, wollen wir intuitives Verständnis schulen. Die Lust an der eigenen und der fremden Komplexität, an den erstaunlichen Möglichkeiten fremder und eigener Signale in der Kommunikation wird geweckt - und Sie werden staunen, wie leicht das ist.
Das Ziel ist nicht zu "beherrschen", sondern voneinader und miteinander zu profitieren. Und wenn Sie daran erst einmal Gefallen gefunden haben, werden Sie besser auf Probleme mit den unerfreulichen Zeitgenossen vorbereitet sein, die Ihnen mit Machtgelüsten und sozialer Inkompetenz das Leben sauer machen.