Das Schicksal des Menschen ist der Mensch. Das gilt für den einzelnen, der kaum längere Zeit ohne andere Menschen leben kann, wenn er essen, trinken, sich warm halten und soziale Grundbedürfnisse befriedigen will. Das gilt für die Gattung in einer immer enger werdenden Welt mit knappen Ressourcen und begrenzten Räumen. Gefährdungen durch natürliche Katastrophen wird es zwar immer geben - Erdbeben, Überflutungen, Brände, Seuchen, gar kosmische Bedrohungen durch Einschläge von Asteroiden oder durch Strahlung werden sich nie gänzlich beherrschen lassen -, aber wir stehen heute mehr denn je vor der Frage, ob wir außerstande sind, immer bedrohlichere Konflikte zwischen feindlichen Gruppen - Nationen, Kulturen, Ethnien, Religionen oder was sonst für Konfliktparteien sich gegenüberstehen mögen – anders als durch Gewalt zu lösen ...

Sind die globalen Konflikte so unbeherrschbar wie Naturereignisse?

Lässt sich das Verhalten von Milliarden Menschen nicht auf ein friedliches Zusammenleben hin beeinflussen?

Ist Gewalt in den globalen Konflikten unvermeidlich?

Zweierlei zumindest ist sicher: Konflikte werden in Zukunft ALLE betreffen. Die globale Wirtschaft wird es unvermeidlich geben und damit wechselseitige Abhängigkeiten aller von (fast) allen. Das betrifft die natürlichen Ressourcen ebenso wie den Informationsaustausch.

Wichtiger noch: Konflikte sind unvermeidlich; sie sind es zwischen Gruppen von Menschen ebenso wie zwischen Individuen. Die Frage nach dem Überleben der Menschheit ist die Frage nach einem KONFLIKTVERHALTEN, das Gewalt so eng wie möglich begrenzt.

Ein Spiel zum Thema ...

bund