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Liebe auf den ersten Blick

davon träumt fast jeder und jede. Literatur, Film und Fernsehen variieren sie tausendfach, und nichts beschäftigt Menschen - vom Wetter abgesehen - mehr, als »Beziehungskisten«.
Was passiert aber bei jenem »ersten Blick«?
Was bestimmt den Verlauf eines handfesten »Knatschs« in der Familie?
Blicke, Gesten, Töne...
wirken gleichzeitig mit der Sprache und untrennbar von ihr: in der Liebesszene genauso wie im Streit. Sie bestimmen den unvermeidlichen und unverkennbaren emotionalen »Hintergrund« des Zusammenlebens.
Diese »Körpersprache« ist uns normalerweise nicht bewusst, mehr noch: sie bewusst beherrschen zu wollen, hieße ebensoviel wie beim Aufstehen jeden Muskel vom Zeh bis Kopf einzeln zu dirigieren. Wir würden nie fertig.
Wir - und das heißt vor allen Dingen: unsere Gefühle - hängen also davon ab, dass der unbewusste Teil der Kommunikation genauso routiniert und unbewusst funktioniert, wie die Muskelbewegungen beim Aufstehen. Aber während beim Aufstehen nur ein Körper agiert, wirken bei der Kommunikation mindestens zwei Körper und ihre gegenseitige Wahrnehmung dynamisch aufeinander ein:
Die unbewussten Signale der Körpersprache entscheiden über Sympathien und Antipathien ebenso wie über den Verlauf von Gesprächen und Verhandlungen - oder den Erfolg von Stars in den Medien.